Kleben statt Bohren


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„Kleben statt Bohren“ ist sicherlich der Traum vieler Heimwerker. Man benötigt keine teure Bohrmaschine, es fällt kein Schmutz in Form von Bohrstaub an und auch die lästige Frage nach dem richtigen Dübel bzw. der passenden Schraube entfällt gänzlich.

Gerade bei relativ instabilen oder dünnen Werkstoffen wie etwa der aus dem heutigen Hausbau nicht mehr wegzudenkenden Ständerbauweise mit Rigips erspart man sich die Verwendung von Spezialdübeln.

Einfach Kleber an die Wand oder das zu befestigende Werkstück, einmal mit Schmackes an die richtige Stelle gedrückt und schon hält das zu befestigende Bauteil ein Leben lang.

Letzte Aktualisierung am 10.05.2021 um 10:46 Uhr. Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. * = Affiliate Links. Bilder von der Amazon Product Advertising API.

Kleben statt Bohren die Wahrheit

Fakt ist, die Werbung suggeriert uns eine Wunderwaffe für jeden bohr und schraubfaulen Heim und Handwerker. Doch niemand erzählt ihnen, dass dieser meist zähflüssige Kleber auch aushärten muss. Und dies geschieht in den meisten Fällen bei einem Einkomponentenkleber mittels Zugabe von Luft.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, Kleben statt Bohren funktioniert nur, wenn auch genügen Luft an die zu klebende Stelle herankommt. Auch eine zu dick aufgetragene Kleberwurst sollte tunlichst vermieden werden. Hierdurch ist der Kleber selbst nach Stunden noch nicht durchgehärtet und ein zu frühes Belasten des geklebten Gegenstandes führt unweigerlich zum Herabfallen des besagten Protagonisten.

Im besten Falle geht weder Werkstück noch der Fußboden zu Bruch und es verteilt sich lediglich der zuvor aufgebrachte Superkleber auf dem teuren Fliesenboden, welchen man mit viel mühe wieder sauber schrubben kann. Im schlechtesten Falle ist nicht nur das Werkstück zu Bruch gegangen, sondern auch noch der Kleber auf dem teuren Echtholzparkett verteilt und klebt dort in seiner ganzen Pracht.

Ist Kleben statt Bohren eine echte Alternative?

Nach der Ernüchterung fragt man sich nun, ist Kleben statt Bohren nun wirklich eine Alternative?

Jaaein Kleben macht hauptsächlich dann einen sinn, wenn es sich um sich bei den verwendeten Materialien um saugende oder poröse Werkstoffe handelt. Das Kleben auf Holz, Putz, Gips und Styropor ist also nahezu problemlos möglich. Wohingegen das Kleben auf Metall, Glas oder Fliesen problematisch ist.

Die beste Verbindung erzeugt man mit zwei saugenden oder porösen Werkstoffen.

Wer also vor hat, Kleben statt bohren zu praktizieren, der sollte sich im Vorfeld Gedanken über dessen Anwendungszweck machen. Stimmt dieser mit den hier aufgeführten Kriterien überein, so kann Kleben statt bohren definitiv eine Alternative darstellen.

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Entfernen von „Kleben statt Bohren“ Kleber

Ist das Werkstück verschraubt, dreht man die Schraube heraus und entfernt das jeweilige Werkstück mühelos von seinem ehemaligen Bestimmungsort.

Wurde im Vorhinein jedoch ein Kleber verwendet, sieht die Sache schon ein wenig anders aus. An ein einfaches, zerstörungsfreies Abnehmen ist dann in den meisten Fällen nicht mehr zu denken.

Eine Zerstörung des drunterliegenden Materials ist meist nicht zu verhindern, und selbst wenn ihnen dies gelingen sollte, bleiben immer noch Kleberreste an beiden Parteien vorhanden. Diese rückstandslos zu entfernen dürfte eine anstrengende und zeitintensive Prozedur werden.

Fazit zum Thema Kleben statt Bohren

Kleben statt Bohren ist definitiv eine Möglichkeit, verschiedene Baustoffe oder Werkstücke sicher zu befestigen. Allerdings sollte man im Vorfeld genau überlegen, ob die Vorteile den Nachteilen überwiegen und ob sich nicht doch der Griff zur klassischen Bohrmaschine im Endeffekt mehr ausgezahlt hätte.

Kurzfassung:

  • Kleber nur dünn auftragen
  • Nur bei größeren Auflageflächen erfolgt eine zufriedenstellenden Belastbarkeit
  • Ohne Luftzufuhr trocknet kein einfacher Kleber (Zwei Komponenten ausgenommen)
  • Beste Belastbarkeit bei saugenden und porösen Werkstoffen
  • Schlechte Belastbarkeit bei glatten Flächen.
  • Trocknungszeiten beachten.
  • Auf äußere Einflüsse achten (Hitze, Kälte, Regen,…).

Viel Spaß bei Ihrem nächsten Projekt.

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